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Methoden


Ich verwende in meiner Arbeit eine Vielzahl von Methoden, die ich Ihnen im Folgenden kurz vorstellen möchte und zu denen ich mich regelmäßig weiterbilde.

Systemisches Coaching
Beim systemischen Ansatz wird davon ausgegangen, dass Menschen sich in unterschiedlichen Systemen bewegen (Familie, Arbeitsteam, Sportmannschaft …). Jedes System ist wiederum Teil eines größeren Systems und jede Veränderung an einem Subsystem bewirkt automatisch eine Veränderung im gesamten System. Für den Coaching-Prozess bedeutet das konkret, die Aufmerksamkeit auf das Ganze oder Teile des Klientensystem zu richten und mögliche Risiken und Nebenwirkungen bei zu erzielenden Veränderungen mit einzuplanen. mehr

NLP – Neurolinguistisches Programmieren
NLP begreift sich als eine Methode, mit deren Hilfe man lernen kann, sich eigener oder fremder Wahrnehmungs- , Ausdrucksweisen und automatischer Denk- und  Verhaltensmuster bewusst zu werden und diese (mit Hilfe des inneren, teilweise unbewussten Potentials) zu erweitern bzw. zu ändern. mehr

Provokativer Stil
Der Provokative Stil ist in keinerlei Weise verletzend. Der Begriff "provokativ" ist vielmehr im Sinne von "herauslocken, herausfordern" zu verstehen, wobei Humor ein elementarer Bestandteil dieser Arbeitsweise ist. Aufgabe des Coaches ist es dabei, "die Rolle des Advocatus Diaboli einzunehmen und selbstschädigende Denkmuster und Verhaltensweisen des Klienten humorvoll zu persiflieren" (nach Noni Höfner und Dr.Charlotte Tracht). Ziel der provokativen Interventionen ist es, den Widerstand des Klienten gegen sein Problem zu erzeugen, um so seine "Selbstheilungskräfte" zu aktivieren. Dies gelingt am besten, wenn der Coach den Klienten dazu bringt, dass dieser über sich selbst lachen kann, denn Lachen entspannt und befreit! 

Struktur- und Organisationsaufstellungen
Die systemische Aufstellungsmethode bezeichnet ein Verfahren, durch das komplexe Zusammenhänge und Wechselwirkungen in Systemen, die logisch-analytisch nur schwierig und mit viel Zeitaufwand nachvollziehbar wären, auf einfache Weise sichtbar gemacht werden können. Hierzu werden Personen als Stellvertreter benannt, im Raum aufgestellt und im Zuge einer Prozessarbeit nach ihrer Wahrnehmung innerhalb des aufgestellten Systems befragt. Dadurch werden das verborgene Wissen und versteckten Informationen, die in einem System bereits vorhanden sind, zugänglich und nutzbar gemacht. mehr

Lösungsorientierte Beratung
"Problem talk creates problems, solution talk creates solution." (Steve de Shazer, Vater dieses Konzeptes). Diese Beratungsform ist entstanden aus der lösungsorientierten oder auch lösungsfokussierten Kurztherapie nach Steve de Shazer und Insoo Kim Berg. Die lösungsorientierte Maxime lautet: Lösungen konstruieren statt Probleme analysieren! Auf eine detaillierte Analyse des Problems wird verzichtet, stattdessen erfolgt eine Konzentration auf die Kreation möglicher Lösungen. „An die Stelle des Rückblicks auf die Vergangenheit tritt die Vision von Zukunft und die Weckung einer Sehnsucht nach Zukunft.“ (G.Bamberger: Lösungsorientierte Beratung, 2005). mehr

Mediation
Mediation ist ein Verfahren zur außergerichtlichen und nachhaltigen Lösung von Konflikten oder Streitigkeiten. Die Konfliktbeteiligten erarbeiten unter Anleitung eines neutralen Dritten – des Mediators -  eigenverantwortlich und selbstbestimmt eine für sie attraktive, ihren Interessen und Bedürfnissen entsprechende Lösung, die verbindlich vereinbart wird. Grundlage dieses Verfahrens ist die Überzeugung, dass gemeinsam erarbeitete Lösungen, in denen sich alle Beteiligten mit ihren Anliegen wiederfinden und auf die man sich geeinigt hat, gegenüber fremdbestimmten Entscheidungen die Aspekte der Akzeptanz und Nachhaltigkeit in den Fokus rücken. Bei diesem Verfahren tritt die Frage der Schuld vollständig in den Hintergrund. mehr